Mac-Version kostenlos (aber ohne Administrator-Modus) anbieten

S

Hallo liebe Ninox-Community
ich bin langjähriger Ninox-Nutzer und habe damit unter anderem ein Korrekturtool für Lehrerinnen und Lehrer entwickelt (https://www.kurt-korrekturen.de). Eine Sache, die mich beim Vertrieb jedoch hindert, ist, dass Ninox für Mac 35 Euro kostet. Ich selbst habe das gerne bezahlt, weil ich ja auch meine eigene Datenbank gebastelt habe. Aber für Nutzer, die "nur" eine Datenbank nutzen und sie nicht verändern wollen/müssen, sind 35 Euro zu viel und wirken eher abschreckend.
Ich kann Nutzer meiner Datenbankvorlage zwar auf die kostenlose iPad-Variante von Ninox verweisen, aber das iPad ist nicht für alle das perfekte Arbeitsgerät.

Daher habe ich folgenden Vorschlag: Könnte man nicht ähnlich wie die iPad-Version die Mac-Version von Ninox kostenlos anbieten und dafür den Administratormodus deaktivieren? Diesen könnte man ja als In-App-Purchase für 35 Euro weiterhin kostenpflichtig anbieten. Aber die reine Nutzung der Datenbank sollte auf dem Mac günstiger zu haben sein, von mir aus auch für 10 Euro, wenn ihr sie ganz kostenlos anbieten wollt. Damit könnte man ja nur Datensätze hinzufügen oder ändern, aber nichts eigenes entwerfen - genauso wie die derzeit kostenlose iPad-Version.
Ich glaube mit so einer Maßnahme würden Ninox seine User-Base ausbauen und trotzdem kein Geld verlieren, weil der Administrator-Modus weiterhin kostenpflichtig wäre. Zudem wäre es für leichter, komplexe Ninox-Vorlagen zu vertreiben, da mehr Menschen diese nutzen könnten, ohne (zusätzlich) Geld für Ninox auszugeben. Excel-Vorlagen werden zB ja auch mit Erfolg verschenkt oder verkauft, weil viele Leute Excel ohnehin schon haben. Ninox könnte dann mehr wie eine Art "App-Plattform" sein, mit der man verschiedene nützliche Tools im Bereich Datenmanagment nutzen könnte.
Was denkt ihr dazu? Sind meine Hoffnungen zu illusorisch? ;-)
LG Sebastian 

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Hallo

 

die andere Seite der Medaille ist die, dass zB in einer mittelgrossen Firma nur der IT seine LIzenz bezahlt, und die 100 Mitarbeiter, die das Programm benutzen, das kstenlos tun könnten.

Nicht gerade das idelae Vertriebsprofil für Ninox

 

lg

Arsène

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Hallöle,

 


alle Programme wollen die enduser nur Nutzen und nicht entwickeln .... Merkste selber ne!

Und sind wir mal ehrlich, 35 EUR fürn Lehrer der es wahrscheinlich noch von der Schule erstattet bekommt sind ja nicht grad viel und wenn man es dann noch auf den durchschnittlichen Lebenszyklus eines Macs (der ja auch selten umsonst ist) sind wir bei unter 40ct / Monat.

 


Bester Gruß

Jürgen

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Sebastian schrieb: "Excel-Vorlagen werden zB ja auch mit Erfolg verschenkt oder verkauft, weil viele Leute Excel ohnehin schon haben."

 

Ja, und woher? Auch Excel muss gekauft oder abonniert werden.

 

Überzeuge deine Kolleg*innen doch davon, dass die 35 Euro für Ninox sehr gut angelegtes Geld sind, weil sie dafür nicht nur dein Korrekturtool nutzen können, sondern auf einfache Weise auch eigene Lösungen für den persönlichen oder schulischen Bedarf entwickeln können.

S

@Arsène: Nein, das wäre nicht möglich, da die Mitarbeiter vermutlich alle auf die gleiche Firmendatenbank zugreifen - das funktioniert ohne vernünftiges Cloud- und Accountmanagment nicht. Dafür bräuchte man die kostenpflichtige Ninox-Cloud, was ich auch vernünftig finde.

@Jürgen: Ich selbst finde 35 Euro auch angemessen für ein tolles Tool wie Ninox! Ich bin aber auch ein digital-affiner Mensch und Lehrer, der schon viel Geld in Apps investiert hat und sich selber gerne Tools zusammenbastelt (u.a. auch ein Arztrechnungsverwalter für Privatversicherte). Viele Lehrkräfte sind aber nicht so affin und tendenziell auch eher skeptisch... Erstattet bekommt man Programme für den Lehrerbedarf nicht, man kann sie höchstens von der Steuer absetzen und dadurch vielleicht etwas weniger Lohnsteuer (vermutlich ca. 10-15 Euro je nach Steuerklasse) 

@Planox: Viele Schulen haben mittlerweile auf Office 365 umgestellt, wodurch die Lehrer/innen kostenlos Excel bekommen. 

Ja, wenn das so einfach wäre mit dem Überzeugen... Lehrerinnen und Lehrer können erstaunlich geizig sein, selbst wenn sie verbeamtet sind. Ich kenne einige, die haben schon Bauchschmerzen dabei, sich tolle Notenverwaltungssoftware wie TeacherTool oder iDoceo zu kaufen, obwohl sie sowas täglich nutzen (könnten). Es geht vielen ums Prinzip, dass sie kein privates Geld für schulische Mittel aufwänden möchten in dem Glauben, dass sie alle Arbeitsmittel (wie in der freien Wirtschaft auch) gestellt bekommen. Ich teile diese Ansicht nicht so dogmatisch, aber wir Lehrer können manchmal etwas eigen sein ;-)

Ganz abwägig finde ich meinen Vorschlag zumindest deswegen nicht, weil die iPad-Variante wie gesagt ohnehin schon kostenlos ist und man die Mac-Version mit deaktiviertem Admin-Modus ebenso wie ein reines "Lese-/Nutzungsgerät" behandeln könnte. 

Danke für Rückmeldungen, es war wie gesagt auch nur eine Idee und eine Diskussionsanregung.

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Ich denke, es ist eine gute Idee, und ich glaube, ein geeigneteres Modell zum Vergleich ist Adobe Reader.

 

Ich spiele seit mehreren Jahren mit Ninox und habe die Gespräche in den Foren mit Interesse verfolgt. Es gibt eindeutig Ninox-Fanboys und -Verteidiger, während Ninox in den Foren verstummt ist. Die Entwickler, die die Möglichkeit beantragt haben, eigenständige Ninox-Apps zu verteilen, scheinen in dieser Diskussion zu fehlen.

 

Ich benutze Gitnox nicht und beabsichtige nicht, es zu verunglimpfen, aber es ist eine weitere potenzielle monatliche Gebühr zusammen mit Zapier, Integromat und den Angeboten von Nioxus.

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Man muss kein Fanboy sein, um einem Unternehmen zuzugestehen, Geld mit seinen Produkten verdienen zu wollen. Die Entwicklung von Ninox kostet erstmal für jede Plattform Geld.

 

Die Versionen für iOS und Android können theoretisch zwar auch eigenständig genutzt werden, aber nur mit Einschränkungen. Ihr eigentlicher Zweck ist die Möglichkeit der mobilen Nutzung von Ninox als Ergänzung zur Cloud, die dadurch deutlich an Attraktivität gewinnt. Vermutlich werden die iOS- und Android-Apps deshalb kostenlos bereitgestellt. Man bezahlt sie also indirekt mit dem Cloud-Abo.

 

Bei der Mac-App ist das anders. Sie stellt eine vollwertige Stand-alone-App dar, die vollumfänglich auch ohne Cloud-Abo genutzt werden kann. Deshalb kostet sie Geld. Man benötigt sie andererseits aber nicht, wenn man ein Cloud-Abo hat. Wozu (und wovon) sollte Ninox die Mac-App also weiterentwickeln, wenn sie keine Einnahmen damit generieren könnten?

 

Ich verstehe ja den Wunsch nach so einer Art Runtime-Version, mit der man seine Lösungen kostenlos verteilen und nutzen kann. Aber sowas ist nicht für 35 Euro zu haben. Würde es also eine kostenlose Ninox-Runtime geben, müssten gleichzeitig die Preise für Entwicklerversionen exorbitant steigen (siehe Filemaker, 4D usw.).

 

Ninox versteht sich als SaaS-Produkt, Hauptzielgruppe sind gewerbliche Nutzer, die damit auf einfache Weise individuelle Business-Anwendungen realisieren können. Das Geschäftsmodell von Ninox basiert also auf dem Verkauf von Lizenzen. Und die sind für das Gebotene sehr, sehr günstig, sowohl in der Cloud als auch auf dem Mac.

 

Dass es Leute gibt (z. B. gut verdienende Lehrer*innen), denen selbst diese lächerlichen 35 Euro immer noch zu teuer sind - geschenkt. Ninox kann bei der Preisgestaltung nicht auf jede Befindlichkeit Rücksicht nehmen und damit sein Geschäftsmodell unterlaufen.

 

Wenn mich solche an der Realität orientierten Überlegungen zum Fanboy machen - bitte sehr, dann bin ich eben einer.

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Ich glaube, du kennst die Bedeutung von Fanboy nicht. Sie erlauben ihrem Objekt der Zuneigung nichts zu tun. Sie folgen es blindlings ohne zu fragen. Ich beabsichtige nicht, all Ihr verbale Erbrochenes anzusprechen, aber ich werde meinen Punkt wiederholen.

 

Ich habe Adobe Reader als vorgeschlagenes Modell bereitgestellt, da Ninox nichts Neues bauen müsste. Sie müssten nur einen Teil ihres bestehenden Produkts deaktivieren, womit sie eindeutig kein Problem haben... https://ninox.com/en/forum/technical-help-5ab8fe445fe2b42b7dd39ee7/http-function-isnt-working-6030ae29ac80b9548fa31144

 

Wenn Sie sich die Mühe machen, zu verstehen, was Sebastian vorgeschlagen hat, bricht Ihre Argumentation zusammen. Ninox würde nichts weiter tun, als die Funktionalität ihres bestehenden Produkts zu deaktivieren. Aber dann wurde die Anfrage, die Zeile "Datensätze hinzufügen" der Tabelle einfach deaktivieren zu können, ignoriert. Ich weiß, dass das +-Symbol ausgeblendet werden kann, aber diese Zeile ist immer noch anklickbar und ein neuer Datensatz wird hinzugefügt.

 

In einem Punkt gebe ich dir Recht... Ninox verdient sein Geld mit Abonnements und nicht mit dem Verkauf der Mac-App.

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Sorry, aber Wiederholung macht's nicht besser. Der kostenlose Acrobat Reader ist für Adobe das, was die kostenlosen iOS- und Android-Versionen für Ninox sind: Sie sollen das kostenpflichtige Produkt ergänzen und dessen Nutzen erhöhen.

 

Aber wenn wir schon bei Vergleichen sind: Um fertige Filemaker-Lösungen nutzen zu können, braucht man auch eine Filemaker-Lizenz. Preis-Recherche kann jeder selbst durchführen.

 

Und meine Aussage war: Ninox verdient sein Geld mit Abonnements UND mit dem Verkauf der Mac-App.

 

Wenn man Ninox-Anwendungen nutzen könnte, ohne für Ninox bezahlen zu müssen, würde Ninox weniger Lizenzen verkaufen. Und müsste die Preise erhöhen.

 

Fazit: Wer Software erstellen und als Stand-alone-Anwendung ohne Lizenzkosten verteilen will, der sollte das mit einer Entwicklungsumgebung wie Xojo oder Visual Studio bzw. mit einer SQL-DB plus PHP und Javascript machen. Gut, dauert halt zehn mal so lange, aber dafür hat man totale Gestaltungs- und Nutzungsfreiheit.

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Ich präsentiere dir einen Spiegel.

 

Dies war eine Idee/Vorschlag eines anderen Benutzers und Sie nehmen an, für Ninox zu sprechen.

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