Provisionsabrechnungen erfassen?

K

Guten Morgen Copytexter,

 

natürlich kann ich meinen Steuerberter fragen, (werde ich auch tun) aber der kennt mein Ninox System nicht und ich befürchte, dass er mir da nicht viel weiterhelfen kann (oder auch dch), da es meines Erachtens kein steuerliches Thema ist. Ich habe ihm bereits die Provisionsabrechnung(en) abgegegeben und laut BWA wurde diese unter 8519 (H Provisionsumsätze 19% USt ) verbucht. Er hat ja somit quasi seine Arbeit getan und die Belege zusammen.

Meine Idee war deswegen, es in der Tabelle Rechnungen zu erfassen, ohne RG Nummer, aber mit der Gutschriftnummer der Abrechnung, so erscheint es ja dann zB im Monatsumsatz oder ich kann sehen wie es in der Tabelle "Artikel" aussieht, wann welche Artikel 'zum Einsatz' gekommen sind. In der Vorlage Rechnungen, gibt es ja auch RE, AN und LS in einer Tabelle zusammen. Deswegen dachte ich, dass ich 'einfach' auch eine Auswahl namens Proviabrechnung hinzufügen könnte. Nun, ich werde heute meinen Steuerberater anrufen und gebe hier dann natürlich ein feedback.

 

Ich danke Dir vielmals für Deine immense Geduld mit meinem Anliegen!

 

Gruß Kruna

 

 

 

 

Ninox Profile

Hallo Kruna, ja, natürlich kann dein Steuerberater die Provisionsgutschrift direkt verbuchen. Das ist normale buchhalterische Praxis (siehe Post vom 19.06., 8:21 Uhr). Es gibt einen korrekten Beleg und der wird ordnungsgemäß verbucht. Buchhalterisch ist die Sache damit erledigt.

 

Es geht also nur um die Frage, wie du die Provision bei dir rein informativ verwalten kannst, ohne faktisch einen zweiten Beleg zu erzeugen. Und genau das würdest du m. E. tun, wenn du die Provisionsgutschrift (Eingangsbeleg) noch mal bei deinen Rechnungen (Ausgangsbeleg) erfasst. Dabei spielt es keine Rolle, mit welcher Software du arbeitest. Es geht einzig und allein darum, ob das Verfahren einer möglichen Prüfung durch das Finanzamt standhalten würde (du musst damit rechnen, dass sie sich auch deine Software ansehen werden).

 

Aber vielleicht liege ich auch falsch und dein Steuerberater sagt, dass es okay ist, so vorzugehen. Deshalb wäre es wirklich super, wenn du tatsächlich hier noch mal Rückmeldung geben würdest. Das kann uns alle weiterbringen.

K

Hallo Copytexter,

feedback: nun habe ich endlich mit meinem Steuerberater gesprochen und er hat mir grünes Licht gegeben, dass ich die AE-ProviGutschrift quasi auch in Tabelle Rechnungen erfassen kann. Ich darf zu dieser AE-ProviGutschrift jedoch keine fortlaufende Rechnungsnummer benutzen, da diese nur für erstellte Rechnungen gedacht ist und die Gutschrift bereits ihre eigene ProviNummer hat. Sonst würde es ja zwei Belege (meine erstellte RG und die AE Gutschrift des Erstellers) zu einem Vorgang geben und sollte nicht passieren.


So, wie ich dachte, kann ich also dem Rechnungstitel (Auswahlfeld) zB AE-Provision hinzufügen und zB die AE-ProviNummer eingeben, damit ich den Beleg für mich besser zuordnen kann.

Er sagte, dass es dem Finazamt eigentlich egal ist, welche Software ich für meine eigene Übersicht auf meinem Rechner benutze, ob Excel, Ninox, Access, Lexoffice oder gar per Hand (mal überspitzt gesagt). Zitat: Es wäre ja noch schöner, wenn das Finanzamt einem auch noch vorschreiben würde, welche Software man zu benutzen hat.

Ich denke, dass es auch einen Unterschied macht, ob man einen Steuerberater hat oder nicht (das ist aber meine persönliche Meinung), da ich ihm ja alle Belege weitergebe und wenn etwas fehlt oder etwas anliegt, werde ich daran erinnert bzw wird dafür gesorgt, dass alles seine Richtigkeit hat. Er hat sowieso alle Unterlagen und archiviert diese auch.

 

Bleibt also nur die Frage, wie ich das nun am besten in Ninox löse :-)

 

Gruß

Kruna

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