Der Ninox Summit 2026 hat alle an einen Tisch gebracht

Letzte Aktualisierung
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14.10.2026
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Die wichtigste Nachricht vom Ninox Summit 2026 war ein Versprechen: Ninox 3 bleibt supported, ein End-of-Life ist nicht geplant. Und jeder Kunde entscheidet selbst, wann er auf das neue Ninox umsteigt. Über 130 Kunden, Partner und Ninox-Kollegen kamen am 8. Oktober 2026 in Berlin zusammen. Sie hörten dieses Versprechen direkt von Gründer und CEO Frank Böhmer, erlebten die Plattform in Live-Demos und stellten ihre Fragen genau den Menschen, die Ninox entwickeln. Die meisten Fragen drehten sich um Datenschutz, KI und den Umstieg von Ninox 3 auf die neueste Generation.

Die Gäste reisten aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden an. Ein Partner kam sogar extra aus New York, um an der Spree über Low-Code und Ninox zu diskutieren. Genauso bunt war die Branchenmischung: Unternehmen aus Wein und Gastronomie saßen neben Teams aus Bau und Fertigung.

Der Vormittag gehörte den Partnern

Den Auftakt machte das Ninox Partner Forum, exklusiv für Partner. Frank Böhmer und Nicolas Wittmer stellten das Ninox Partnerprogramm vor und dazu die Ansprechpartner, mit denen Partner jetzt im Alltag zusammenarbeiten. Im anschließenden Partner World Café wechselten kleine Gruppen zwischen Thementischen. Dort sprachen sie mit Ninox-Experten über Partner-Schulungen, den Umstieg von Ninox 3, wiederverwendbare Anwendungen für Kunden, die Roadmap und das Partnerprogramm selbst. So gingen die Partner mit Antworten auf ihre eigenen Fragen nach Hause statt mit einem Standard-Foliensatz.

Die Keynote machte klar: Software passt sich dem Unternehmen an

Um 12 Uhr kamen die Kunden dazu, und das Hauptprogramm begann. Frank eröffnete mit einer Zahl: Mehr als 80 Prozent des Codes, den Anthropic heute in die eigene Codebasis übernimmt, schreibt das KI-Modell Claude. Die Frage ist also nicht mehr, ob KI unsere Arbeit verändert. Sie verändert längst, wie Software entsteht.

Jahrzehntelang gab Standardsoftware die Regeln vor. Unternehmen bogen ihre Prozesse so lange zurecht, bis sie ins System passten. Ninox trat vor 13 Jahren mit der umgekehrten Überzeugung an: Die Software passt sich dem Unternehmen an. KI treibt diese Idee jetzt weiter. Was früher Wochen dauerte, dauert heute Tage. Damit lautet die Frage nicht mehr „Können wir diese Software erstellen?", sondern „Welche Software wollen wir, und nach welchen Regeln darf sie arbeiten?"

Frank sieht darin eine riesige Chance für den Mittelstand, solange Geschwindigkeit mit Kontrolle über Daten, Betrieb und Compliance einhergeht. Genau diesen Rahmen zu geben, versteht Ninox als seine zentrale Aufgabe.

Ninox bringt Daten, Prozesse, Agenten und Menschen zusammen

Frank beschrieb die Plattform als Haus. Das Fundament bildet die Infrastruktur: Ninox hostet das neue Ninox in drei AWS-Verfügbarkeitszonen in Deutschland, mit automatischem Failover, Verschlüsselung bei Speicherung und Übertragung und einem isolierten Container für jeden Workspace. Darauf sitzt eine PostgreSQL-Datenbank, denn strukturierte Daten sind die Voraussetzung für jede Automatisierung, die funktioniert.

Vier Säulen tragen den Rest. Low-Code hält Software langfristig wartbar, weil du sie aus bewährten Bausteinen zusammensetzt. Integrationen in Partnerschaft mit maesn verbinden Ninox mit Systemen wie Lexware Office, sevdesk, weclapp, Xentral, Sage Accounting, Google Sheets und Excel, und weitere Konnektoren folgen Schritt für Schritt. Dokumente wie Angebote, Rechnungen und Wartungsprotokolle erstellst du direkt aus deinen Daten. Und KI-Agenten helfen dir schon heute, deine Anwendung zu erstellen, zu erweitern und deine Daten auszuwerten. Der geplante Agent Hub soll künftig wiederkehrende Aufgaben und Entscheidungen automatisieren.

Ninox 3 bleibt, und du entscheidest, wann du umsteigst

Dann kam Frank zu dem Thema, das vielen im Saal besonders am Herzen lag. Er räumte ein, dass Ninox in der Vergangenheit missverständlich kommuniziert hatte, und stellte klar: Für Ninox 3 ist kein End-of-Life geplant. Die Plattform bekommt weiterhin Support, Patches, Verbesserungen und Sicherheitsupdates.

Der Migrationsplan setzt auf Feature-Parität: eine vollständig kompatible Skriptsprache, ein Kompatibilitäts-Layer für die API und Bestandsschutz für bestehende JavaScript-, HTML- und CSS-Erweiterungen. Dazu kommt ein geplanter Migrationsassistent, der Workspaces, Datenbanken, Benutzer und Rollen überträgt. Einen Stichtag gibt es nicht, und du kannst Ninox 3 und das neue Ninox ohne Zusatzkosten parallel betreiben. Pilotkunden in der Public Cloud starten ab Februar 2027, und ab Oktober 2027 haben alle Kunden die Option zu migrieren. In der anschließenden Q&A löcherten die Teilnehmer den CEO direkt mit ihren Fragen.

Der Nachmittag zeigte, was möglich ist und wie es sicher bleibt

Nach dem Mittagessen präsentierten Nikolaos Trikaliotis und Nils Henning „Low code, h[ai]gh value". Sie zeigten, wie du mit AI-native Entwicklung aus einer einfachen Beschreibung funktionierende Software erstellst. Außerdem ging es darum, wie sich Ninox über die REST API mit deinen anderen Systemen verbindet. Mit Custom Components passt du die Oberfläche dann genau an die Arbeitsweise deines Teams an.

Danach widmete sich Sebastian Weikart dem Thema, das den ganzen Tag ganz oben auf der Fragenliste stand: Datenschutz. Seine Session „Secure development in the AI era" drehte sich um sichere Entwicklungsprozesse und den verantwortungsvollen, langfristigen Einsatz von KI im Unternehmen. Er stellte die Ninox KI-Richtlinie und die KI-Sicherheitsrichtlinien vor und erklärte, wie Ninox als ISO-27001-zertifizierte Plattform mit der DSGVO umgeht.

Das Panel war sich einig: Der Mittelstand kommt an KI nicht vorbei

Beim Panel „KI & Low-Code im Reality Check: Ist der Mittelstand bereit für die nächste Stufe der Automatisierung?" saßen Frank Böhmer und Michael Blazek von Ninox gemeinsam mit zwei Partnern auf der Bühne: Jan Brenneke, Prokurist bei setec eocen.io GmbH, und Emanuel Neubert, Gründer und Geschäftsführer von Blockomotion. Am spannendsten wurde es bei der Frage, ob der deutsche Mittelstand mit dem Tempo der KI-Entwicklung mithalten kann.

Jan Brenneke setzt bei den Stärken des Mittelstands an:

Der deutsche Mittelstand ist vor allem eins: innovativ. Mit KI kommt nun der nächste Schritt. Wir müssen unser Wissen und diese Innovationskraft in die digitale Welt bringen und daraus einen echten Wettbewerbsvorteil machen.

Für Emanuel Neubert zählt vor allem der Druck von außen:

KI ist alternativlos. Der deutsche Mittelstand hat keine Wahl, denn er steht international in starker Konkurrenz. Wenn du KI nicht nutzt, verlierst du den Anschluss. Viele wissen noch gar nicht, was alles möglich ist. Und genau hier unterstützen Ninox und seine Partner.

Das World Café stellte die Fragen der Gäste in den Mittelpunkt

Am späten Nachmittag öffnete das World Café für alle. Kunden und Partner wechselten zwischen Tischen zu Integrationen, UX, Developer Tools, KI, Skripting, Support, Sicherheit und dem Umstieg von Ninox 3. An jedem Tisch saßen die Ninox-Kollegen, die täglich an genau diesem Bereich arbeiten. So landete das Feedback direkt bei den Menschen, die es umsetzen.

Den Abschluss bildeten Networking, Drinks und Snacks bis weit in den Abend. Frank hatte seine Keynote mit dem Grundsatz beendet, der Ninox seit 2013 begleitet: Jedes Unternehmen verdient Software, die wirklich zu ihm passt.

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