Die 8 besten Low-Code-Apps: Welche ist die beste für Ihr Projekt?

Mithilfe von Low-Code-Apps können Sie spezifische Software und Anwendungen mit einer grafischen Benutzeroberfläche entwickeln – ganz ohne sich mit traditioneller Programmierung auseinanderzusetzen. Diese Tools sind besonders benutzerfreundlich und ermöglichen es auch Einsteigern, maßgeschneiderte Lösungen zu erstellen. Das bedeutet, Unternehmen können noch schneller in die digitale Transformation starten und dabei Kosten sparen.
In diesem Blogpost stellen wir Ihnen acht der besten Low-Code-Apps vor, die Unternehmen helfen, ihre Prozesse zu optimieren und maßgeschneiderte Anwendungen zu entwickeln.

#1: Ninox
Ninox ist eine skalierbare Low-Code-App, mit der Unternehmen maßgeschneiderte Datenbankanwendungen schnell und ohne tiefgehende Programmierkenntnisse entwickeln können. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und ermöglicht es, komplexe Datenstrukturen einfach zu erstellen und zu verwalten. Besonders hervorzuheben ist die Flexibilität von Ninox – die Plattform eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen, von der Projektverwaltung über CRM-Systeme bis hin zu Finanz- und Baumanagement.
Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
- Datenbankmanagement: Ninox ermöglicht die Erstellung von Datenbanken mit mehreren verknüpften Tabellen und benutzerdefinierten Formeln zur Automatisierung von Berechnungen.
- Vielseitige Anwendungsfälle: Die Software eignet sich für verschiedene Anwendungsfälle wie CRM, Projektmanagement, Bestandsverwaltung und viele weitere Geschäftsprozesse.
- Echtzeit-Zusammenarbeit: Teams können in Echtzeit zusammenarbeiten und Daten über verschiedene Geräte hinweg synchronisieren.
- Vorlagen: Ninox bietet zahlreiche vorgefertigte Vorlagen für gängige Geschäftsprozesse wie CRM, HR, Projektmanagement, Rechnungsstellung und Inventarverwaltung. Diese lassen sich flexibel an individuelle Anforderungen anpassen.
- Automatisierung: Wiederkehrende Aufgaben und Prozesse können automatisiert werden, um die Effizienz zu steigern.
- Integration: Die Software lässt sich problemlos mit Tools wie Make, Zapier und DATEV integrieren.
- Mobile App: Mit der iOS- oder Android-App ist der Zugriff auf Datenbanken auch unterwegs möglich.

Wie viel kostet Ninox?
- Kostenlose Testversion verfügbar
- Starter: 10 Euro pro Nutzer pro Monat bei jährlicher Abrechnung
- Professional: 20 Euro pro Nutzer pro Monat bei jährlicher Abrechnung
- Enterprise: 30 Euro pro Nutzer pro Monat bei jährlicher Abrechnung
Ninox CRM ist in der Enterprise-Version kostenlos integriert. Ninox HR kann als Enterprise-Erweiterung für 8 Euro pro Nutzer pro Monat optional hinzugebucht werden.
#2: Airtable
Airtable gehört zu den Klassikern unter den Low-Code-Datenbanken und bietet eine vielseitige Plattform für Unternehmen. Sie eignet sich unter anderem fürs HR-Management, Marketing, Projektmanagement, Vertrieb und Produktmanagement. Dank der mobilen App für Android und iOS können Nutzer ihre Anwendungen jederzeit und von überall aus steuern.
Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
- Unterschiedliche Ansichten: Nutzer können Daten flexibel in Tabellen, Kalendern, Kanban-Boards oder Gantt-Diagrammen darstellen, um Projekte übersichtlich zu organisieren.
- App-Building: Mit Airtable lassen sich ohne Programmierkenntnisse individuelle Anwendungen erstellen, die auf die spezifischen Anforderungen eines Teams zugeschnitten sind.
- Künstliche Intelligenz: Der Airtable Co-Builder unterstützt beim Erstellen eigener Apps, indem er mithilfe von AI Entwürfe vorschlägt und optimiert.
- Automatisierung: Wiederkehrende Prozesse lassen sich mit wenigen Klicks automatisieren, um Zeit zu sparen und Abläufe effizienter zu gestalten.
- Integrationen: Airtable verbindet sich mit zahlreichen Tools wie Jira, Slack und Salesforce, um nahtlose Workflows zwischen verschiedenen Anwendungen zu ermöglichen.
Wie viel kostet Airtable?
- Kostenlos: Begrenzter Funktionsumfang
- Team: 20 Dollar pro Lizenz pro Monat bei jährlicher Abrechnung
- Business: 45 Dollar pro Lizenz pro Monat bei jährlicher Abrechnung
- Enterprise Scale: Preise auf Anfrage
#3: Make
Mit der No-Code-App Make lassen sich Prozesse im Unternehmensalltag effizient automatisieren. Die Software ermöglicht die Verknüpfung zahlreicher Apps, um Workflows zu optimieren und Aufgaben nahtlos miteinander zu verbinden. Die mobile Version von Make ist für Android und iOS verfügbar.
Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
- Templates: Vorgefertigte Vorlagen erleichtern das Anlegen und Anpassen von Automatisierungsprozessen, ohne dass technisches Wissen erforderlich ist.
- Multi-Step-Automatisierung: Komplexe Workflows lassen sich in mehreren Schritten abbilden, um verschiedene Anwendungen und Prozesse miteinander zu verknüpfen.
- KI-Assistent: Die integrierte künstliche Intelligenz hilft dabei, Automatisierungen schneller zu erstellen und zu optimieren.
- Integrationen: Make unterstützt zahlreiche Drittanbieter-Apps und sorgt für eine reibungslose Verbindung zwischen verschiedenen Systemen.
- Große Community: Nutzer profitieren von einer aktiven Community, die Unterstützung bietet und den Austausch von Best Practices ermöglicht.
Wie viel kostet Make?
Die Paketpreise richten sich nach der Anzahl der monatlichen Operationen und starten jeweils mit einem Basispreis.
- Kostenlos: Begrenzter Funktionsumfang
- Core: Ab 9 Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung
- Pro: Ab 16 Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung

#4: Microsoft Power Apps
Microsoft Power Apps ist Teil der Microsoft Power Platform und bietet eine Low-Code-Lösung zur App-Entwicklung. Die Plattform eignet sich besonders für Unternehmen, die bereits Microsoft-Anwendungen nutzen und eigene Apps erstellen sowie Prozesse automatisieren möchten.
Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
- Microsoft-Kosmos: Nahtlose Integration mit anderen Microsoft-Anwendungen wie Office 365, Dynamics 365 und Azure.
- AI Builder: Mit Copilot lassen sich Apps mithilfe künstlicher Intelligenz schnell und effizient entwickeln.
- Serverstandort: Unternehmen können den Speicherort ihrer Daten individuell festlegen, um Datenschutzanforderungen zu erfüllen.
- Vielfältiger Einsatz: Geeignet für Finanzwesen, Vertrieb, Marketing, Personalmanagement, Geschäftsprozesse und Workforce-Management.
Wie viel kostet Microsoft Power Apps?
- Kostenlos: Begrenzter Funktionsumfang
- Power Apps Premium: 18,70 Euro pro Benutzer pro Monat
#5: smapOne
Mit der No-Code-App smapOne lassen sich Apps nach dem Baukasten-Prinzip ganz einfach erstellen – ideal für Anfänger und Citizen Developer. Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Tool überzeugt durch eine intuitive Benutzeroberfläche und einfache Anwendung.
Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
- Intuitiver Baukasten: Apps lassen sich schnell und unkompliziert per Drag-and-Drop erstellen.
- KI-Funktionen: Künstliche Intelligenz unterstützt bei der Optimierung von Workflows und App-Designs.
- Vielfältiger Einsatz: Geeignet für Handwerk, Finanzbranche, Gastronomie, Handel, Facility Management und Logistik.
- DSGVO-konforme Server: Speicherung und Verarbeitung der Daten erfolgen auf deutschen Servern.
Wie viel kostet smapOne?
Preise sind auf Anfrage erhältlich.

#6: Softr
Für die No-Code-App Softr sind keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich. Sie eignet sich ideal zur Erstellung von Websites, internen Unternehmens-Tools, Portalen oder Community Hubs.
Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
- Interface Builder: Intuitiver Baukasten zur einfachen Erstellung von Benutzeroberflächen.
- Workflow-Automatisierung: Prozesse und Abläufe lassen sich effizient automatisieren.
- Templates: Vorgefertigte Vorlagen erleichtern den Einstieg und beschleunigen die App-Entwicklung.
- Datenanbindung und Integration: Unterstützung für zahlreiche Tools und Datenbanken wie Airtable, Google Sheets und BigQuery.
- Custom Code: Trotz No-Code-Ansatz besteht die Möglichkeit, eigenen Code für individuelle Anpassungen zu integrieren.
Wie viel kostet Softr?
- Kostenlos: Begrenzter Funktionsumfang
- Basic: 49 Dollar pro Monat (begrenzt auf 3 Apps)
- Professional: 139 Dollar pro Monat
- Business: 269 Dollar pro Monat
#7: Zoho Creator
Zoho Creator ist ein leistungsstarker App-Builder für erfahrene Low-Code-Nutzer. Die Plattform ist zwar intuitiv, doch ohne grundlegende Programmierkenntnisse kann es schwierig werden, komplexe Anwendungen zu erstellen. Die mobile App für Android und iOS ermöglicht den Zugriff auf Anwendungen von unterwegs.
Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
- Drag-and-Drop-Editor: Anwendungen lassen sich mit wenigen Mausklicks visuell zusammenstellen.
- Automatisierung: Workflows können per Drag-and-Drop mit Prozessregeln automatisiert werden.
- KI: Künstliche Intelligenz lässt sich in entwickelte Apps integrieren, um Prozesse zu optimieren.
- Templates: Zahlreiche Vorlagen für verschiedene Anwendungsbereiche wie Kundenservice, Finanzen, HR-Management, Marketing, Vertrieb und Produktion.
- Integrationen: Kompatibel mit über 800 Tools für nahtlose Arbeitsabläufe.
Wie viel kostet Zoho Creator?
- Standard: 8 Euro pro Nutzer pro Monat bei jährlicher Zahlung
- Professional: 20 Euro pro Nutzer pro Monat bei jährlicher Zahlung
- Enterprise: 25 Euro pro Nutzer pro Monat bei jährlicher Zahlung
- Flex: Preise auf Anfrage

#8: Zapier
Für die Low-Code-App Zapier müssen Sie Ihre gewünschten Workflows nicht einmal selbst zusammenbauen: Die integrierte KI erklärt einfach, welche Automatisierung Sie sich wünschen und das sogenannte „Zap“ wird automatisch erstellt. Mit Zapier können Sie sowohl Prozessautomatisierungen als auch eigene Apps, Webseiten und Datentabellen erstellen.
Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick
- Templates: Zapier bietet zahlreiche Vorlagen für automatisierte Workflows und unternehmensinterne Apps, die den Einstieg erleichtern.
- KI: Die künstliche Intelligenz von Zapier erstellt automatisch die gewünschten Anwendungen auf Basis von Prompts, die Sie angeben.
- Vielfältiger Einsatz: Eignet sich für eine breite Palette von Einsatzmöglichkeiten, darunter Marketing, Vertrieb, RevOps, Kundenservice und mehr.
- Integrationen: Zapier bietet mehr als 8000 Integrationen, darunter beliebte Tools wie Slack, Google Calendar, Typeform und Trello.
Wie viel kostet Zapier?
- Kostenlos: Begrenzter Funktionsumfang
- Professional: 19,51 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung
- Team: 67,33 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung
- Enterprise: Preise auf Anfrage
Fazit: Die passende Low-Code-App für Ihr Projekt
Low-Code-Apps bieten eine ideale Möglichkeit, maßgeschneiderte Lösungen ohne Programmierkenntnisse zu entwickeln. Je nach Bedarf bieten Ninox, Airtable oder Make flexible Optionen für Datenmanagement, Automatisierung und Integration. Wählen Sie die Plattform, die am besten zu den Anforderungen Ihres Projekts passt, und profitieren Sie von einer effizienten digitalen Transformation.